
Die Übergabe der Prüfungsurkunde: Holger Janßen (von links), Heinrich Reimer und Jacqueline Modl gratulieren Mohammed Ataya.
Karateka des VfB Langenhagen überzeugt Prüfungskommission in Holzminden
Langenhagen/Holzminden. Mohammed Ataya aus der Karate-Sparte des VfB Langenhagen hat die Prüfung zum 2. Dan (Meistergrad) in der Karate-Stilrichtung Wado Ryu bestanden. Vor den Prüfern Jacqueline Modl (5. Dan) aus Holzminden und Heinrich Reimer (8. Dan) aus Lüneburg zeigte der Langenhagener in Holzminden neben Grundschultechniken, Schlagkombinationen und Partnerübungen auch eine selbst zusammengestellte Kombination sowie zwei Kata (festgelegte Formen). Im Wahlpflichtteil präsentierte Mohammed Ataya mit seinem Partner Thomas Tschörner eine Auswahl von Ohyo Kumite (japanisch für angewandte Partnerübung), die eine fortgeschrittene Trainingsform im Wado Ryu sind und gewissermaßen als Brücke zwischen den Kata und dem freien Kämpfen fungieren. Die Übungen sind vorab abgesprochenene, kampfbetonte Partnerübungen, die das Gefühl für Selbstverteidigung und den Angriff schulen. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem Distanz, Timing und Kampfgeist. Neben Hand- und Fußtechniken werden dabei auch Würfe gezeigt. Für die Prüfung hatte sich der Karateka über Monate akribisch vorbereitet, weil alle Teile des Programms bestanden werden müssen. Die Prüfungskommission wurde unterstützt von Holger Janßen, Stilrichtungsreferent für Wado Ryu im Karateverband Niedersachsen.

Geschafft: Jacqueline Modl (von rechts), Mohammed Ataya, Heinrich Reimer und Holger Janßen.