Lehrgänge Karate

VfB-Karateka beim Geburtstagstraining mit Kuniaki Sakagami

Zu einem besonderen Lehrgang anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Vereins O-Ku-Kai von Uwe Hirtreuter (7. Dan) waren für den VfB Mohammed Ataya und Thomas Tschörner nach Hamburg gefahren.

Als Special Guest hatte Hirtreuter den in England lebenden japanischen Trainer Kuniaki Sakagami (8. Dan) eingeladen. Sakagami, der 1967 erstmals nach Deutschland gekommen war, hatte zwei Jahre Wado-Ryu-Karate in Hamburg und Nürnberg unterrichtet und dabei Hirtreuter kennengelernt.

Bei dem Wochenendlehrgang nutzte Uwe Hirtreuter die Gelegenheit, mal nicht als Trainer vorne zu stehen und stellte sich mit in die Reihe. „Man lernt nie aus, Karate endet nie", sagte der Hamburger, der 1982 mit fünf Schülern seinen Verein O-Ku-Kai aus der Taufe hob. In 30 Jahren ist der Verein, der neben vielen Schwarzgurten auch erfolgreiche Wettkämpfer hervorgebracht hat, deutlich gewachsen. Und Uwe Hirtreuter ist längst nicht mehr nur in der Hansestadt aktiv, sondern bundesweit und auch im Ausland als Trainer gefragt. So fördert er auch die noch junge Karate-Gruppe des VfB.

Bei seinem Training legt Sakagami Wert auf Grundlagen und zeigt Verbesserungsmöglichkeiten auf. Das Wort „falsch" vermeidet er. „Ich möchte zeigen, wie man es besser machen kann." Manchmal seien auch Sachen gut, wenn sie nicht ganz korrekt ausgeführt werden. Korrekt oder nicht – dies ließe sich in den Kampfkünsten oft nicht klar sagen. Klar ist aber, dass Kata Kampfkunst und kein Sport seien. Sakagami verweist auf die Wichtigkeit der Pinan-Kata, die ein reiches Repertoire an praktischen Verteidigungsmöglichkeiten beinhalten.

Von links: Mohammed Ataya, Uwe Hirtreuter, Kuniaki Sakagami und Thomas Tschörner
Von links: Mohammed Ataya, Uwe Hirtreuter, Kuniaki Sakagami und Thomas Tschörner

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