Lehrgänge Judo

Gut 30 Teilnehmer bei gefühlt 30 Grad

Was macht der Judoka, wenn es draußen richtig sommerlich wird? Richtig, er verzieht sich in eine Halle. So erging es auch gut 30 Judoka am vergangenen Freitag. Sie trafen sich zum Bezirksfreitag in Langenhagen.

Bei Manfred Grabinski stand Judo-SV auf dem Plan und genauer sollte es um Mehrfachangriffe und Atemi im Übergang zur Wurftechnik gehen. Und so ging es bereits in der Erwärmungsphase los mit leichten Kicks, die bald in ganze Atemiabfolgen mündeten. Schon war man unter Manfreds gewohnt mitreißenden Leitung mitten in der Materie. Mit dem Schlagpolster bewaffnet folgte auf den Angriff die Atemi und die erste Wurftechnik, Manfred bedauerte, dass es sich dabei nicht um Kata-guruma handelte, aber der ist nach einem Lowkick weniger sinnvoll. Die Aktionen des Angreifers nahmen nach und nach zu, so lange ein Ellenbogen noch frei war, wurde er genutzt. Dabei stand der Schutz des Verteidigers und dessen Gesundheit immer im Vordergrund – so sollte man bspw. immer darauf achten, dass man nach einer Atemi nicht das „Esszimmer“ des Gegners in der Faust hat.

Beide Partner mussten also hochkonzentriert arbeiten, weswegen die kleine Pause allen sehr willkommen kam. Dann wurde es dunkel. Mit Tüchern verband sich ein Partner die Augen und versuchte trotzdem den Angreifer unter Kontrolle zu bringen. Nachdem Manfred unter den Augen aller bewiesen hatte, dass dies möglich ist, waren die Teilnehmer am Start und experimentierten fleißig. Mit vielen neuen Eindrücken und Trainingsideen freuten sich dann alle auf die erfrischende Dusche und ließen wie so oft nach Bezirksfreitagen den Abend beim Stammgastronom gegenüber der Schule ausklingen.

Nach der Sommerpause findet der nächste Bezirksfreitag im September mit Matthias Fieber statt.

BezFr Judo SV
(C) Foto: Udo Möbus

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